Der Vorlesewettbewerb der 6. Klassen
Seit November wurde in den 6. Klassen am NGN fleißig vorgelesen. Ziel war es, Klassensieger für den Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels zu ermitteln. Am 4. Dezember 2025 traten dann in der Bibliothek unserer Schule die vier Klassensieger gegeneinander an:
Manel Athmani, 6G, Maximilian Pröll, 6a, Marla Storz, 6b, und Charlotte Montwill, 6c.
Dabei durfte zunächst ein selbst gewählter und gut vorbereiteter Text vor der Jury, die sich aus den Deutschlehrkräften der 6. Klassen zusammensetzte, vorgelesen werden. Im Anschluss daran folgte die eigentliche Herausforderung: Ein unbekannter Text musste ohne Vorbereitungszeit vorgelesen werden.
Da alle 4 Kandidaten und Kandidatinnen dieses Jahr hervorragend gelesen haben, fiel die Entscheidung besonders schwer. Schließlich wurde Manel Athmani zur diesjährigen Schulsiegerin.
Herzlichen Glückwunsch, Manel, und viel Erfolg für den Stadtentscheid!
Ein großes Dankeschön an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer unserer 4 6. Klassen für das Engagement!
Auch beim Bezirksentscheid (Mittelfranken) hat Manel nun gewonnen und hat sich für den Landesentscheid qualifiziert. Herzlichen Glückwunsch zu dieser herausragenden Leistung und weiterhin viel Erfolg!
M. Reimann
"...Die Schülerinnen und Schüler schließen aus selbst durchgeführten Experimenten hypothesengeleitet auf den Einfluss verschiedener Außenfaktoren auf Keimung und Wachstum." So heißt es im Fachlehrplan Natur und Technik für die sechste Klasse. Voller Tatendrang und mit kreativen Ideen befolgte die Klasse 6a diesen Auftrag und führte Keimungsversuche mit Kressesamen durch. Mal mussten Mamas Wattepads als Verankerung dienen, mal die gute Blumenvase für den Luftabschluss sorgen. Ob auf der kalten Terrasse oder über dem Heizkörper - die Schüler konnten sehr aufschlussreiche Beobachtungen machen. Die Ergebnisse sind im folgenden Video zusammengefasst.
Vo
m 07. bis 11. Juli 2025 reiste der bili-Geschichtskurs der 9. Jahrgangsstufe nach Niederbronn-les-Bains im Elsass – eine Woche voller spannender Erlebnisse, lehrreicher Eindrücke und toller Gemeinschaft. Wir sind sehr dankbar, dass unsere bili-Fahrt 2025 großzügig mit Restmitteln des Erasmus+-Budgets unterstützt werden konnte.
Mit guter Laune und viel Vorfreude starteten wir am Montag gegen 10 Uhr mit dem Bus der Regensburger bili-Schüler zur internationalen Jugendbegegnungs- und Bildungsstätte Albert Schweizer (CIAS) in Niederbronn. Sie ist direkt neben einem Soldatenfriedhof gelegen, auf dem während und nach dem 2. Weltkrieg deutsche Soldaten und Zivilisten begraben wurden. Auf der Hinfahrt war ursprünglich eine Wanderung zur Burg Fleckenstein geplant, doch das Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung. Stattdessen organisierten unsere Lehrkräfte spontan eine kreative Foto-Rallye durch den Ort Niederbronn. In kleinen Gruppen meisterten wir witzige Challenges und konnten uns am Ende über typisch französische Süßigkeiten freuen.![]()
Der Dienstag begann früh mit einem Tagesausflug nach Verdun, wo wir uns intensiv mit dem 1. Weltkrieg auseinandersetzten. Wir besuchten das Fort Douaumont und das zerstörte Dorf Fleury. Das Mémorialde Verdun und das Ossuaire beeindruckten uns besonders. Wir machten Gruppenfotos mit unseren Erasmus+ T-Shirts – ein tolles Zeichen unserer internationalen Verbundenheit.
Am Mittwoch ging es weiter mit Geschichte: In der Gedenkstätte des CIAS erhielten wir eine maßgeschneiderte Führung über das Gelände und erfuhren viele Details über die Lebensgeschichte derdortBegrabenen.Im Anschluss konnten wir in einem Workshop anhand verschiedener Quellen weitere Schicksale selbst nachverfolgen, wobei auch Zeit für unsere Fragen blieb. Der Nachmittag gehörte einer Wanderung durch die Natur rund um Niederbronn. Abends verbrachten wir die Zeit meist beim Volleyballspielen oder entspannten in unseren Zimmern zu türkischer Volksmusik – ein echter Stimmungshöhepunkt.
Der Donnerstag führte uns nach Straßburg. Dort stiegen wir die vielen Stufen zur Plattform der berühmten Kathedrale hinauf. Der Ausblick auf Schwarzwald und Vogesen entschädigte uns für unsere Mühen. Nach einer geschichtlichen Stadtrallye und hatten wir noch Freizeit in der Innenstadt: shoppen, schlendern, lachen – einfach das sommerliche Straßburg genießen. Den Abend ließen wir gemeinsam bei einem leckeren Flammkuchenessen ausklingen.
Diese Fahrt hat uns nicht nur geschichtlich weitergebracht, sondern auch als Gruppe zusammengeschweißt. Merci, Niederbronn!![]()
Sarah, Simay und Selena, 9c
Aller guten Dinge sind ja bekanntlich drei. So war es auch in unseren Fall, denn am Dienstag, den 3. Juni fand für uns, die Q12, endlich die Lesung der Lyrikerin Nora Gomringer statt, nachdem diese vorher schon zweimal ausfallen musste. Dementsprechend gespannt waren wir alle auch, was uns erwartet, auch wenn ein Großteil von uns Nora Gomringer bereits kannte, da wir letztes Jahr im Deutschunterricht einige Gedichte von ihr gelesen hatten.
Zu Beginn der Lesung erzählte sie uns zuerst ein wenig über ihre Arbeit im internationalen Künstlerhaus Villa Concordia und begann anschließend, uns einen Einblick in ihre Arbeit als Lyrikerin zu geben. Während sie über die Entstehung und Hintergründe ihrer Gedichte und die Zusammenarbeit mit anderen Künstlern sprach, waren wir alle total gefesselt von ihrer sympathischen und authentischen Art und wie sie es schaffte aus ganz alltäglichen Dingen wie Karies, einzigartige Gedichte zu schreiben.
Zudem zeigte Nora Gomringer uns, wie sie ihre Arbeit nutzt, um auch auf ernste Themen wie die Entführung junger Menschen in Usbekistan durch die Taliban oder ihr Umgang mit ihrer eigenen Familiengeschichte zur Zeit des Nationalsozialismus aufmerksam zu machen.
Es war sehr beeindruckend zu sehen, dass hinter den Gedichten, die man im Deutschunterricht liest auch echte Menschen wie Nora Gomringer stehen, die diese zum Leben erwecken und die Geschichten zu hören, die hinter ihren Werken stehen, weshalb wir sehr dankbar für diese besondere Lesung sind und uns sehr freuen würden, Nora Gomringer erneut an unserer Schule begrüßen zu dürfen.
Laura Kerekesch, Q12

Bevor Frau A. Pertiller an das NGN kam, war Sie bereits an vielen Schulen Lehrerin, aber ihre erste Direktoratsstelle war am Wolfgang-Borchert-Gymnasium in Langenzenn. Dort erkannte sie, dass Direktorin zu sein, viel abwechslungsreicher ist, als Lehrerin zu sein, denn bisher war sie Ihre komplette Laufbahn Französisch- und Englischlehrerin.
Doch als die Stelle eines Direktors in Nürnberg frei wurde, hat sie Ihre Chance ergriffen und sich für Ihre zweite Direktorenstelle beworben, sagt sie. Hier wurde sie herzlichst von dem Personal am NGN empfangen und sagte, alle seien ihr sehr offen begegnet und Sie schätze das bisherige Engagement für die Schülerschaft. Außerdem freut sie sich sehr auf die Zeit hier am NGN und möchte gerne bleiben, bis sie in Rente geht. Frau Pertiller hat einen sehr guten ersten Eindruck an unserer Schule gewonnen und freut sich sehr auf Ihre Zeit als Direktorin am NGN.
Auf die Frage nach angestrebten Veränderungen an unserer Schule, sagt sie, sie möchte sich zunächst Zeit nehmen, die Schule kennenzulernen um anschließend, gemeinsam mit der Schulfamilie Sachverhalte zu verändern. Sie betont, größere Veränderungen niemals im Alleingang machen zu wollen.
Ipads spielen eine große Rolle in unserem Schulalltag. Die Eins-zu-eins-Ausstattung an unserer Schule findet sie hervorragend und würde sie gerne weiter behalten. „Man sollte immer mit der Zeit gehen!“, meint sie. Momentan ist das Thema Handy Inhalt einer großen Debatte und alle fragen sich, ob Handys in der Schule erlaubt werden oder weiterhin das Handyverbot gelten werde? Zu diesem Thema hat sie geäußert, dass sie das Handyverbot sehr gut findet und sie es genauso weitermachen möchte, denn sie findet, umso strenger das Verbot ist, desto besser ist es, da die Schulatmosphäre ohne Handy sehr viel entspannter für die Schüler ist. Sie hätten mehr Konzentration als auch Aufmerksamkeit und man könne keinen Blödsinn mit den Handys anstellen.
Ein weiteres wichtiges Thema sind Stegreifaufgaben. Bei dieser Frage hat sie sich zurückgehalten und gemeint, es gäbe Argumente dafür und dagegen, es käme folglich immer auf die jeweiligen Umstände an.
Das wichtigste Thema am NGN ist der Umbau der Schule. Frau Pertiller freut sich sehr auf den Neubau und ist, so wie wir Schüler, sehr aufgeregt, ob alles funktionieren werde und wie es am Ende aussehen werde. Sie hofft insgeheim, dass unsere Aula heller wird, da sie diese für recht dunkel hält, aber doch sehr beeindruckend ist. „Man sieht nicht oft so einen großen Raum inmitten einer Schule“.
Als Direktorin ist ihr größtes Ziel, an unserer Schule Entwicklungen zu ermöglichen und mit allen zusammen für eine gute Atmosphäre zu sorgen. Insgesamt kann man sagen, dass sie sich sehr auf die Zeit am NGN freut.
Elisa Löwe 8a







