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Das "Francomics"-Filmprojekt der Klasse 7G

In diesem Schuljahr nahm unsere Klasse am Francomics-Wettbewerb des Institut français teil. Wir haben uns in vier Gruppen aufgeteilt und je einen französischen Comic gelesen und vorgestellt. Die Gruppen haben zu den Comics eine Review erstellt und ihre Meinung zum Comic geäußert. Für diese Review hat jeder in der Gruppe etwas Passendes gezeichnet und somit konnten wir mehrere simple shows, eine filmische Umsetzung, die auch für explainity Videos auf Youtube verwendet wird, drehen. Da unsere gesamte Klasse bei der Karikaturistin Frau Gundermann den Wahlkurs Comiczeichnen belegt, bot es sich an, den Film zeichnerisch umzusetzen, da wir die entsprechenden Zeichentechniken schon gut beherrschen. Daraus wurden 2-minütige Filme gemacht, von denen wir alle sehr begeistert sind. Nun erwarten wir mit Spannung die Preisverleihung, da die Gewinnerteams auf die Buchmesse nach Frankfurt am Main eingeladen werden.

Frau Gundermann und Frau Bichler haben dieses Projekt geleitet während Herr Veeh uns freundlicherweise unterstützt hat. Das Projekt hat riesig Spaß gemacht und wir hatten eine tolle Zeit.

von Suzan und Anna-Louise, Klasse 7G

Neunjähriger Ausbildungsgang am bayerischen Gymnasium

Der formelle Landtagsbeschluss steht zwar noch aus, dennoch gilt als sicher, dass die Schülerinnen und Schüler, die für die Jahrgangsstufe 5 im Schuljahr 2017/18 angemeldet werden, ein vom Grundsatz her neunjähriges Gymnasium besuchen werden. Die Jahrgangsstufe 5 selbst ist insofern von dieser Entscheidung nicht wirklich betroffen, als für sie keine Änderungen vorgesehen sind. Der LehrplanPLUS tritt wie vorgesehen im kommenden Schuljahr für die Jahrgangsstufe 5 in Kraft.

Harald Fischer
Schulleiter

Neu am NGN: Stützpunktschule für Rudern

rudern

Zum kommendem Schuljahr 2017/2018 wird das NGN 'Stützpunktschule für Rudern'. Die seit Jahrzehnten bestehende Kooperation mit dem Nürnberger Ruderverein 1860 e.V. (Sportarbeitsgemeinschaft) wird damit auch vom Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst offiziell anerkannt und honoriert.

Dies bedeutet: Wir erhalten eine kleine Zusatzförderung seitens des Staatsministeriums und können somit noch intensiver mit dem Rudersportverein Nürnberg 1860 e.V. zusammenarbeiten. Unsere Fitnessaktivitäten auf Ergometern sowie in den Booten werden durch spielerische Trainingseinheiten und Trainingsmethoden in den vereinseigenen großzügigen Räumlichkeiten ergänzt – mit dem Ziel in Zukunft die eine oder andere Medaille zu gewinnen!

Die geographisch außerordentlich gute Lage zum Dutzendteich (Luftlinie 500 Meter) ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern des NGN diese faszinierende Sportart kennenzulernen.

Bläserklassenlehrprobe

Am Donnerstag, 31. März, kam es in unserer Schule zu einer klassischen Win-Win-Situation. Herr Theodor Schmidt, Dozent an der benachbarten Erziehungswissenschaftlichen Fakultät, hatte angefragt, eine Lehrprobe seiner Lehramtsstudenten im Fach Bläserklasse an unserer Schule durchzuführen. blklasse2017bDie angehenden jungen Lehrer sollten die Fertigkeiten und Kenntnisse, die sie sich in einem Seminar angeeignet hatten, endlich im Unterricht mit Schülern praktisch anwenden.

Diesem Wunsch entsprach die Fachschaft Musik unserer Schule gerne. Denn nun kamen endlich die Kinder unserer 5. und 6. Klassen zum Zuge, die schon lange einmal ein Blasinstrument spielen wollten.

Die Studenten trafen also am Donnerstag um 8 Uhr im Raum 144 auf hoch motivierte, zukünftige Instrumentalisten, die ausprobieren wollten, wie man einer Querflöte, Klarinette, Trompete, Posaune, Tuba sowie einem Saxophon und einem Tenorhorn richtige Töne entlockt.

Doch zunächst lernten die Kinder Grundlagen der Atemtechnik kennen und durften zunächst lediglich an den Mundstücken der Instrumente Klänge erzeugen - und das ist ganz schön kompliziert, je nachdem, ob man da ein Kesselmundstück, ein Einfachrohrblatt oder ein Anblasloch vor sich hat. blklasse2017aAber mit geschickten Tipps der Studenten ging es gleich viel besser. Alle Teilnehmer wissen jetzt, dass die Klarinette am besten anspricht, wenn man sie süßsauer lächelnd ansetzt.

Nachdem jeder Spieler sein Lieblingsinstrument gefunden und ausgepackt hatte, konnte man sich von der enormen Klangwirkung von 25 Blasinstrumenten überzeugen. Der Wumms, der nach dem Schluss-Kommando: "Jetzt spielen nur noch die, die ganz besonders laut spielen können!", ertönte, hob auch die Schüler aus den oberen Stockwerken aus den Sitzen. Das erfolgreiche Ende eines musikalischen Vormittags. Herzlichen Dank an alle Teilnehmer!

Felix Rosenberger

Rückblick des Oberstufentheaters auf das Schuljahr 16/17

Ein Festspiel zu organisieren ist nicht so schwer, das sollte man zumindest meinen. Wenn dann aber ein komischer Kommunist - entschuldigen Sie - motzender Marxist, ein durchschnittlicher „Diktator“, ein Single Säufer, eine debile Dame, ein besserwissender Bürokrat, eine herzgebrochene Hundezüchterin, eine leise Lehrerin und eine zankende Zicke aufeinandertreffen, sieht die Sache schon ganz anders aus.

theater2017aMit der Hilfe von Herrn Ratzesberger führte die Theatergruppe der Oberstufe am 16. und 17. März „Das Festkomitee“ von Alan Ayckbourn auf, in dem genau das der Kern der Handlung war. Damit das aber möglich war, begannen wir Anfang des Schuljahres mit einigen kleineren Übungen. Dabei fiel wie immer auch der beinahe legendäre Satz „Heute will ich mit der Bahn von Bonn nach Berlin fahren“.

theater2017bBevor 2016 dann leise ausklang, hatten wir uns bereits auf die Suche nach einem Stück begeben. Nachdem andere Ideen wie „Leben wie die Schweine“ oder das für zu anspruchslos befundene „Faust II“ verworfen worden waren, wurde schließlich „Das Festkomitee“ dazu auserkoren, auf der berühmt-berüchtigten NGN-Bühne Gestalt anzunehmen. Bevor wir uns aber dem Lernen des Textes zuwenden konnten, musste zunächst das Skript insofern abgeändert werden, als dass einige Figuren ergänzt wurden (wie beispielsweise zwei rabiate Reporterinnen und der unfähige Unternehmersohn Bernard Lorne-Messiter Jr.) und andere (aufgrund des relativ geringen Anteils männlicher Schauspieler) eine Geschlechtsumwandlung erfuhren.

Von 0 und 1, Wurzeln und Quadraten – der Tag der Mathematik

Mathe – freiwillig den ganzen Samstag? Ne, aber sowas von nicht. Wer braucht schon Funktionen? Und Logarithmen sind doch sowieso öde.
Nein, nicht unbedingt! Das zeigte sich beim Tag der Mathematik, der am 11. März 2017 bei SIEMENS in Erlangen stattfand. Über 150 Elftklässler von diversen Schulen aus ganz Mittelfranken trafen sich, um einzeln und in Teams gegeneinander anzutreten und ihre Rechenkünste zu erproben.

Bei den kniffligen Aufgaben kam es keinesfalls nur darauf an, möglichst viele Formeln stupide auswendig gelernt zu haben. Natürlich musste man einige Grundfertigkeiten beherrschen, aber um die mathematischen Probleme lösen zu können, war weit mehr gefragt: Kreativität, Schnelligkeit und pfiffige Ideen! Das Ziel war eine Methode, mit der man zu einem Ergebnis kommen könnte. Beim Gruppenwettbewerb zählten außerdem Teamfähigkeit und gute Kommunikation.
Einige nahmen in erster Linie in der Hoffnung teil, die geschicktesten Lösungsansätze präsentieren zu können und als Sieger hervorzugehen. Andere einfach nur, weil sie mit Freunden im Team ein bisschen rätseln wollten - ganz ohne Notendruck.

Doch unabhängig davon, aus welchem Grund man nun am 11. März die Firma SIEMENS aufsuchte, eines stand zentral im Mittelpunkt: der Spaß am Knobeln und Ausprobieren.
Es war ein Tag für alle Querdenker und für all diejenigen, die ihr Schulwissen testen und Pythagoras, Vektoren und Co einmal ganz anders anwenden wollten.

Rahel Behnisch, Q11

Abibac–Drittortbegegnung

Verdun – ein Zeugnis des Ersten Weltkriegs wird zum Ort der gemeinsamen Vergangenheitsbewältigung

Im Zuge des Erwerbs des binationalen Abschlusses, dem sogenannten AbiBac, ist die Drittortbegegnung ein fester Bestandteil. Somit machten wir uns dieses Jahr auf nach Verdun, um dort vom 3.04 bis 7.04.2017, mit den Schülern unserer französischen Partnerschule, dem Lycée Koeberle aus Séléstat, die deutsch- französische Geschichte vor Ort zu erfahren.

verdun 2017aDer erste Tag unseres Aufenthalts war auch gleich der Erlebnisreichste. So haben wir zuerst das Beinhaus von Douaumont (franz. Ossuaire de Douaumont) besucht, das eine französische Grabstätte für die Gebeine der Gefallenen des ersten Weltkriegs ist, die nach der Schlacht um Verdun nicht identifiziert werden konnten. Dort liegen Körper und Gebeine von über 130 000 französischen und deutschen Soldaten. Danach besuchten wir die Schlachtfelder und den „Fort de Vaux“. Die Landschaft dort ist stark durch den Krieg gekennzeichnet. verdun 2017bNoch heute -mehr als 100 Jahre nach dem Krieg- kann man die Granatentrichter, sowie die Schützengräben und Unterschlüpfe, durch die wir auch liefen, erkennen. Ein weiteres wichtiges Ziel stellte das Dorf Fleury dar, das neben acht weiteren Dörfern komplett zerstört und nicht wieder aufgebaut wurde, da der Boden dort bis heute noch durch den Einsatz von Giftgasen und Minen verseucht ist. Außerdem fuhren wir zu der „Butte de Vauquois“, einer deutschen unterirdischen Kaserne mit insgesamt fast 20 km Stollen und knapp 200 unterirdischen Räumen.

Gewinner des Literaturrätsels 2016/17

5.-8. Jgst

1. Lara B., 7b
2. Johanna S., 5c
3. Vera L., 8a
4. Verena G., 8M
5. Luca W., 6c
6. Tabea B., 7a
7. Andreas L., 5a
8. Carrie S., 6G
9. Rebekka E., 8a
10. Tizita T., 7G

 

Sonderpreis aus allen vollständigen Lösungen:

Sonja L., 9c

Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner und bis zum nächsten Rätsel!

Thomas Lutz
Johannes Veeh
Ronnie Weigel (Layout)

Das Rätsel "Europa": pdfDownload2.9 MB.

Projekt „Schüler helfen Flüchtlingskindern“

fluechtl2017aDie Zuwanderung von Flüchtlingen stellt unsere Gesellschaft vor große Herausforderungen. Auch in unserem Stadtteil St. Peter befinden sich zwei Gemeinschaftsunterkünfte mit insgesamt ca. 500 Bewohnern, darunter auch viele schulpflichtige Kinder. Gerade für diese ist es nicht einfach, sich im neuen Land und gleichzeitig in der Schule zurechtzufinden. Auch wenn – oder vielleicht gerade weil – wir als Gymnasium von dem Thema „Integration von Flüchtlingen“ (noch) nicht unmittelbar betroffen sind, sollte es uns doch nicht gleichgültig sein, wie es den Kindern in den Gemeinschaftsunterkünften geht.

Daher fanden sich im Herbst 2016 einige Lehrer und Schüler v.a. aus den Jahrgangsstufen 10 und 11 zusammen, um sich in der Hausaufgabenbetreuung in der Unterkunft Schloßstraße zu engagieren. Glücklicherweise konnten wir an ein schon bestehendes Projekt anknüpfen. In Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Roten Kreuz organisiert ein ehrenamtlicher Helferkreis eine „Asylothek“ mit nachmittäglicher Hausaufgabenbetreuung für Kinder und Jugendliche (in der Regel 14.30 – 16.30 Uhr). Neben der Unterstützung bei den Hausaufgaben geht es dabei auch darum, mit den Kindern und Jugendlichen Zeit zu verbringen, mit ihnen zu spielen, zu reden und auf dieses Weise etwas Normalität zu schaffen.

Seit Mitte Januar unterstützen nun zwölf Schülerinnen und Schüler aus dem NGN die Kinder in der Asylothek bei den Hausaufgaben. Die ersten Erfahrungen sind rundweg positiv – sowohl den Betreuern als auch den betreuten Kindern macht die gemeinsame Arbeit viel Spaß!

Wer Interesse an einer Mitarbeit hat wende sich bitte an Frau Sonja Schneider oder an Herrn Möhle am NGN. Eine Bedingung ist allerdings zu beachten – Freiwillige müssen mindestens 16 Jahre alt sein.