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Notre voyage à Paris avec Classe Musée 2015

organisiert und durchgeführt vom P-Seminar Französisch „classe musée“

classemusee2015Am Montag, den 22.6.2015 um 7:45 begann unsere Reise nach Paris, auf die wir uns im Rahmen unseres P-Seminars intensiv vorbereitet hatten. Wir hatten nicht nur gemeinsam unser Programm in und außerhalb der Cité des Sciences („unserem“ Museum) festgelegt, sondern uns auch mit allen kulturellen Highlights befasst, die die Stadt zu bieten hat. Unsere Ergebnisse führten wir in einer eigens kreierten Broschüre zusammen, die sich wirklich sehen lassen kann und mit einer Vielzahl an Infos zu Museum, Stadtgeschichte, Sehenswürdigkeiten, Hotelinformationen, Metroplänen etc. aufwarten kann. Natürlich sind darin auch die Steckbriefe aller Reiseteilnehmer enthalten.

Mit unseren voll bepackten Koffern warteten wir also gespannt auf den Bus an der Meistersingerhalle. Punkt 8:00 fuhren wir ab. Auf die lange Fahrt hatten wir uns weniger gefreut, doch sie verging letztendlich wie im Flug. Mit ein paar Pausen, einer Menge Süßigkeiten und guter Laune sind wir abends in Paris gut angekommen. Nachdem wir unsere Koffer ausgepackt und das Wlan gecheckt hatten, machten wir gemeinsam den ersten Rundgang, um unser Arrondissement und vor allem die Metrostationen in der Nähe kennenzulernen. Wegen des heftigen Regens fiel dieser Spaziergang eher kurz aus. Etwas müde von der langen Fahrt gingen wir schnell ins Bett. Und am Abend war es wirklich leise in den Zimmern, schließlich musste ja jeder von uns 10€ „Lärmkaution“ hinterlegen.

Am nächsten Morgen, nach einem ausgiebigen Hotelfrühstück, begann unser erster offizieller Programmpunkt. Wir liefen bei herrlichstem Wetter vom Hotel aus zur Cité des sciences, lauschten unterwegs mehr oder weniger aufmerksam den Erklärungen unserer Lehrer und besuchten das Atelier „L’art et matière“. Eine junge, motivierte Museumspädagogin brachte uns anhand verschiedener Experimente die Perspektiven der Kunst näher. Das Atelier „Mon empreinte écologique“ und der darauffolgende Besuch im Planetarium haben uns ebenfalls begeistert. Nachmittags stand eine erste Stadtbesichtigung auf dem Programm. Schließlich mussten die Highlights, die wir in unserer Broschüre zusammengestellt hatten, „abgearbeitet“ werden. Am Abend machten wir dann einen gemeinsamen Spaziergang vom Eiffelturm zu den Champs Élysées.

Auch am Mittwoch standen zwei Ateliers an. „La mémoire en question“ testete uns alle auf die Leistungsfähigkeit unseres Gehirns. Mit zahlreichen Spielen und Aufgaben zeigte man uns, wie man sich Wörter und Zahlen mit kleinen Tricks und Kniffs besser merken kann. Anschließend besuchten wir noch das Atelier „Destination pacifique“, das thematisch interessant, aber wenig ansprechend vermittelt wurde. Nachmittags hatten wir die Option, den Louvre, das Musée d’Orsay oder den Eiffelturm zu besichtigen. Nicht alle ließen sich begeistern, sich für die von unseren Lehrern konzipierte Museumsrally im Orsay zu entscheiden. (Anmerkung: Die wenigen, die sich dazu hinreißen ließen, bekamen auf der Heimfahrt die korrigierten Bögen zurück und wurden (wie sollte es auch anders sein) unter dem anerkennenden Applaus aller mit einer Packung Carambart geehrt). Der herrliche Sommerabend bot sich geradezu an für ein Picknick an der Seine.

Donnerstag, unser vorletzter Tag, begann ebenfalls mit zwei Ateliers, die uns sehr gut gefallen haben. Danach hatten wir einen freien Nachmittag, um weitere Sehenswürdigkeiten von Paris zu erkunden. Abends trafen wir uns alle in der Crêperie  « La petite bouclerie », in der uns die unterschiedlichsten Crêpe- und Galettespezialitäten geboten wurden. Gesättigt und zufrieden machten wir uns auf den Weg zu den „Vedettes du Pont Neuf“, wo unsere Bootsfahrt auf der Seine startete. Die Tour führte uns an zahlreichen Sehenswürdigkeiten vorbei. Die Sicht auf den Louvre sowie auf den Eiffelturm, auf Notre Dame, auf das Musée d’Orsay sowie den Place de la Concorde wollten wir uns bei Dämmerung nicht entgehen lassen. Der letzte Abend in Paris ging zu Ende.

Am darauffolgenden Tag packten wir unsere Koffer und gingen ein letztes Mal durch den „Parc de la Villette“ zum letzten Atelier unseres Projektes. „De la science dans la science fiction“ war der krönende Abschluss unserer Reise. Wirklich interessant zu erfahren, welche wissenschaftliche Fehler es in Science Fiction Filmen gibt. Eigentlich könnte man im All nur Stummfilme drehen, denn Hören ist da gar nicht möglich…

Insgesamt war es eine sehr harmonische und erfahrungsreiche Woche.

Wir bedanken uns bei Frau Oppelt und Herrn Auernhammer, die uns diese Fahrt ermöglicht haben und dafür gesorgt haben, dass alles reibungslos abgelaufen ist.

Lena Zitzmann und Xenia Buyken

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